Nika Sophie W.

Meine Mutter erzog mich im Glauben an Gott. Ich zweifelte nie an der Existenz Gottes.
Dass es ein Leben nach dem Tod gibt, wusste ich.  Ich wusste auch dass ich nicht in den Himmel kommen würde, denn um dorthin zu kommen  muss man sich für Gott entscheiden und sein Leben komplett in seine Hand geben. Eine solche Entscheidung ist schwer und benötigt viel Kraft, die ich nicht aufbringen konnte. Immer wieder wurde ich damit konfrontiert wie Menschen in meinem Umfeld sich für Gott entschieden haben und wie diese Menschen sich positiv veränderten. Ich wollte auch diese tiefe Freude in mir haben.
Man hört immer wieder von schweren Unfällen und ist immer froh, wenn man selbst nicht betroffen ist. Doch auch wenn Menschen aus dem näheren Umfeld schwer verunglücken, kommt man schnell zum Nachdenken was nach dem Tod passiert. Ich wusste, dass ich mein Leben verändern muss, dass ich mich bekehren muss und mein Leben in die Hand Gottes legen muss.
Als ein junger Bekannter ganz plötzlich tödlich verunglückte, ließen mich die Gedanken nicht mehr los. Ich stellte mir ständig Fragen, wie z.B.  was wäre, wenn ich morgen nicht zur meinem Arbeitsplatz komme, wenn was passiert und ich tot bin. Ich konnte mich nicht ins Auto setzen und eben einkaufen fahren ohne in Angst zu geraten.
An einem Sonntag konnte ich einfach nicht mehr. Es überkam mich und ich konnte endlich mein Leben in Gottes Hände legen und ich betete und er vergab mir all meine Sünden. Er machte mich frei und seitdem bin ich ein Gotteskind und bereue keine Sekunde.
Seit dem ich mit Gott lebe, hilft er mir Entscheidungen zu treffen, er schenkt mir Kraft, die ich so oft benötige und er ist immer bei mir und beschützt mich.
Nun weiß ich, dass wenn ich sterbe, ich im Himmel sein werde, wo mein Vater auf mich wartet.