Andre´und Steffi P.

Andre´ P.

 

 

Ich bin von klein auf mit meinen Eltern zu den Gottesdiensten gegangen und wurde im Glauben an Gott erzogen.

Jedoch habe ich mir bis zu meiner Jugendzeit nie ernsthaft Gedanken über Gott, die Bekehrung und die Taufe gemacht. Als ich in die Jugend kam, ergab es sich, dass ich in einen Freundeskreis kam, in dem fast alle getauft waren, bzw. sich taufen ließen.

Mein Fehler damals war, dass ich das Leben meiner Freunde mit meinem verglich, so viele Unterschiede konnte ich da nicht feststellen. Wir haben immer die gleichen Sachen unternommen, hatten jede M nge Spaß, ich las sporadisch in der Bibel und versuchte auch danach zu leben.

Was ich nie beachtete habe, war, dass meine Freunde Kinder Gottes waren, sie hatten sich bewusst für Gott und ein Leben mit Ihm entschieden. Dieser gravierende Unterschied wurde mir bewusst, als 20 Jahre war und auf einer  Evangelisation war.

Der Heilige Geist zeigte mir, dass egal wie sehr ich mich anstrenge ein gutes Leben zu führen, ohne die völlige Entscheidung für Gott , würde ich verloren gehen.

Ich konnte mich bekehren und erhielt die Gewissheit ein Kind Gottes zu sein, dass ich nun errettet bin. Nach der Bekehrung kam der Wunsch auf mich Taufen zu lassen, allerdings schob ich immer andere Sachen vor und sagte, wenn ich das erreicht haben, dann lasse ich mich taufen.

So machte ich erst mal meine Ausbildung zu Ende, nach der Ausbildung die Technikerschule und schob den Wunsch zur Taufe immer weiter auf. Kurz vor Ende der Ausbildung habe ich Steffi kennengelernt  Da wir beide im Glauben an Gott erzogen wurden, kam auch das Thema der Taufe zur Sprache. Wir waren uns einig, dass wir uns beide taufen lassen wollten, zögerten diese Entscheidung aber dennoch hinaus.

Durch den Besuch der Seminarwoche im Februar und durch Gespräche mit Bekannten und Freunden kam ich ins Grübeln; wo lagen die Gründe, die Entscheidung für ein offenes Bekenntnis zu Gott hinauszuzögern? Ich konnte keine finden. Bekehrt war ich, die Gewissheit, ein Kind Gottes zu sein, hatte ich auch. Nach der Seminarwoche sprachen Steffi und ich nochmals über die Taufe und entschieden uns gemeinsam uns taufen zulassen, um vor allen zu Bekennen, dass wir Gottes Kinder sind und ein Leben mit Ihm führen möchten.

 

 

Steffi

 

Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen und habe mich mit 17 Jahren bekehrt und mich bewusst für Gott entschieden. Kurze Zeit darauf habe ich Andre´ kennengelernt. Wir wollten uns beide immer irgendwann taufen lassen, haben den Gedanken aber immer wieder aufgeschoben.

Dann kam die Zeit, wo die ganzen Unfällen mit jungen Leuten passiert sind und da fällt einem auf, worauf es im Leben wirklich ankommt. Da wurde mir wieder mal bewusst, dass ich auf keinen Fall ein Leben ohne Gott führen will. Mir kam immer wieder der Gedanke, dass Gott es möchte, dass ich mich taufen lasse. Das ging eine Zeitlang so, habe aber diese Entscheidung trotzdem wieder hinausgeschoben. Ich habe auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, aber den gibt es eigentlich nicht und das wusste ich auch. Zu der Zeit, habe ich mich viel mit anderen Leuten darüner unterhalten und das hat mich näher zu der entscheidung für die Taufe gebracht. Darüber haben wir und auch mit andre´ unterhalten und  haben uns dann entschieden uns gemeinsam Taufen zu lassen, weil das Gottes Wille ist.