Kinderfreizeit 2011

Die diesjährige Kinderfreizeit stand unter dem Motto "Indianer sind Helden".

 Es fanden jeden Tag verschiedene Veranstaltungen, wie zum Beispiel Bibelarbeit, Hobbygruppen und jeden Tag wechselnde Nachmittags- und Abendveranstaltungen statt.

                                           

 

Hallo Zusammen. Ich heiße Tim und ich habe eine Woche mit den Indianern verbracht. Ich möchte euch gerne erzählen was ich so alles erlebt und gelernt habe. Zuerst sind wir mit einem riesigen Gefährt, genannt Bus, zu unserem Lager gefahren. Dort waren alle Kinder in Stämme aufgeteilt. Die hatten alle so merkwürdige Namen. Zum Beispiel hieß ein Stamm „Apachen“ und die Stammesältesten hatten auch so interessante Namen. Ich gehörte zum Stamm der Navajos und meine Stammesälteste hieß „Lachende Sonne“. Eigentlich ist das ein schöner Name. Unsere Tage fingen immer mit Morgensport an, damit wir fit in den Tag starten konnten. Danach gab es eine kleine Andacht auf den Zimmern, in denen wir gewohnt haben. Und dann gab es ein richtig leckeres Frühstück. Nachdem wir uns gestärkt hatten, haben wir uns zu einer Stammesversammlung getroffen. Dort haben wir schöne Lieder gesungen und Helden der Bibel kennengelernt. Zum Beispiel ist der König David so ein Held. Er hat sich immer auf Gott verlassen obwohl er auch Fehler gemacht hat oder Angst hatte. Vor dem Mittagessen kam der kreative Teil des Tages. Unsere Stammesältesten haben verschiedene Hobbygruppen vorbereitet, wie zum Beispiel Malen nach Zahlen, Kalender basteln, T-Shirts bemalen, Weben und natürlich auch Sport. Ich bin zu den Sportlern gegangen. Das war besonders toll. Nachdem wir müde vom Laufen waren, gab es eine Stärkung beim Mittagessen. Und dann hatten wir ein bisschen Pause. Bis es dann wieder sportlich wurde. Aber in der Pause gab es den Indianerkiosk. Süßigkeiten….mmmmhh….das war lecker. An den Nachmittagen haben wir dann bei den Stationsspielen den Büffel erlegt, der jedoch von zwei Dieben geklaut wurde. Die mussten wir dann beim Geländespiel im Wald suchen. Überall waren Fußspuren und anhand der Spuren haben wir sie auch gefunden und ein großes Fest gefeiert. Es gab aber auch Turniere. Von Dart spielen, Tischtennisspielen bis hin zu Seilchen hüpfen, gab es alles. Wir konnten sogar Medaillen gewinnen, die wir dann in aller Ehre vor den ganzen Stämmen überreicht bekommen haben. Am Abend, nach dem Abendessen, haben sich alle Stämme nochmal im Lagerfeuerversammlungsraum getroffen und haben Spiele gespielt, gesungen und an einem Abend war sogar eine Frau da, die nicht war von unserem Stamm war. Die hat uns von Kindern erzählt, die noch nie oder wenig von Gott gehört haben. Das war vielleicht interessant.

Worauf ich mich jeden Tag gefreut habe, war die Fortsetzungsgeschichte. Jeden Tag haben wir einen kleinen Teil einer Geschichte gehört und nur am Ende der Woche wussten wir wie es ausgeht. Abgerundet wurde der Abend mit einem kleinen Snack und dann ging es auch schon zur Abendtoilette und dann ins Bett. Boah…ich war immer so müde aber es hat auch riesigen Spaß gemacht. 

Mal sehen, wen ich nächstes Jahr besuche. Ich würde mich freuen, wenn du mit mir auf Erkundungstour gehst und möchte dich hiermit ganz herzlich dazu einladen. Tschüß und viel Spaß noch!

Euer Tim.